Tipps rund ums Kondom

Damit man das Liebesleben unbeschwert genießen kann, sollte man rechtzeitig für Schutz sorgen. Wer immer ein Kondom in der Tasche hat, sorgt damit für Sicherheit in der „schönsten Nebensache der Welt“. Immerhin verhindert ein Kondom nicht nur ungewollte Schwangerschaften, sondern bewahrt auch vor gefürchteten Geschlechtskrankheiten. Ein Kondom immer zur Verfügung zu haben ist in der heutigen Zeit kein Kunststück. Immerhin gibt es sie nicht nur in Drogerien und Apotheken, sondern auch in Supermärkten und sogar auf einigen öffentlichen WCs. Das Kondom ist allerdings nicht so jung wie man vielleicht denken mag.

Einblick in die Geschichte des Kondoms

Als Vorreiter der heutigen Kondome gelten Modelle aus gewebtem Stoff. Da diese jedoch relativ durchlässig waren, bedeuteten sie keinen wirklich wirksamen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft. Wirkungsvoller waren die Nachfolger, die aus Schafdärmen hergestellt wurden. Schon vor mehr als 200 Jahren nutzte man diese Art der Kondome, die English Overcoats genannt wurden, um sich nicht vor der damals so gefürchteten Syphilis anzustecken. Durch eine bahnbrechende Erfindung im Jahr 1839 von Charles Goodyear war es möglich, durch ein spezielles Verfahren aus Kautschuk elastischen Kunststoff – also Gummi herzustellen. Hier noch weitere Meilensteine aus der Geschichte der Kondome:

  • 1855 Herstellung des ersten Gummi Kondoms
  • 1870 serienmäßige Produktion mit einer Dicke von 2 Millimeter
  • Ende des 19. Jahrhunderts gab es die ersten aufgerollten Kondome, die unter dem Namen Le Parisien verkauft wurden
  • 1912 wurden erstmals vom Gummifabrikanten Julius Fromm nahtlose Kondome hergestellt
  • ab 1930 wurde Latex eingesetzt

Während im 1. Weltkrieg Kondome zur Standardausstattung jedes Soldaten gehörten und Militärangehörige in Deutschland, Frankreich und Großbritannien darauf Zugriff hatten, wurden Kondome Mitte des 20. Jahrhunderts vielerorts verboten. In Irland waren sie bis Anfang der 1990er Jahre nur zu medizinischen Zwecken erlaubt. Kaum vorstellbar, wo es heute Kondome praktisch an jeder Straßenecke zu kaufen gibt. Kondome sind aus der heutigen Zeit nicht wegzudenken, auch wenn man die Dienste eines Escort Service in Anspruch nimmt. Dieser Escort Service aus Köln und alle anderen Escort Services unterliegen der Kondompflicht. So steht sicherem Liebesspiel nichts im Wege.

Unzählige Auswahlmöglichkeiten

Wer sich heute neue Kondome besorgen möchte, hat die Auswahl zwischen unzähligen Modellen. Als erstes Kriterium für die Kaufentscheidung sollte man unbedingt auf die richtige Größe achten. Damit das Kondom auch tatsächlich seinen Zweck erfüllt, nämlich vor Geschlechtskrankheiten und ungewollter Schwangerschaft schützt, muss es fest sitzen. Standardmäßig gefertigte Kondome sind 52 Millimeter breit. Jedoch sind von einigen Herstellern auch schmälere oder breitere Varianten erhältlich.

Auch bei der Länge gibt es Unterschiede: normale Modelle sind rund 180 Millimeter lang, es gibt jedoch auch XL- und XXL Varianten. Manche Kritiker bemängeln, dass sich das Liebesspiel mit einem Kondom anders anfühlt. Doch wenn man sich für ein hauchzartes Modell entscheidet, ist das Kondom kaum zu bemerken. Außerdem gibt es Kondome in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Diese Modelle bringen mehr Elan und Spaß in das Liebesleben. Beliebt sind unter anderem folgende Sorten:

  • Schokolade
  • Grüner Apfel
  • Grüne Minze
  • Marshmallow
  • Himbeere, Orange und andere Fruchtsorten

Aufregend sind Kondome nicht nur wegen ihres facettenreichen Geschmacks. Auch Modelle mit Noppen oder Rillen beflügeln beim Geschlechtsverkehrt. Wer das Anlegen des Gummiteils darüber hinaus in das Liebesspiel auf erotische Weise einbaut, macht mit einem Kondom alles richtig. Immerhin ist es der einzige Schutz gegen Geschlechtskrankheiten wie HIV.

Kondome kaufen – worauf achten?

Wie bei vielen anderen Produkten gibt es auch bei Kondomen Qualitätsunterschiede. Kunden können sich von der hochwertigen Verarbeitung des Produkts überzeugen, wenn sie gezielt nach dem CE-Zeichen oder dem DLF Qualitätssiegel Ausschau halten. Wichtig ist auch, auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Ist diese überschritten, sollte man besser in neue investieren. Durchschnittlich sind Präservative rund 4 Jahre haltbar. Das genaue Datum ist auf der Packung aufgedruckt.

Viele fragen sich was bei Kondomen, die ja aus einem besonders robusten Material gefertigt werden, eigentlich „schlecht“ werden kann. Das Risiko besteht darin, dass Latex mit der Zeit porös werden kann und aus diesem Grund zu Rissen neigt. Ein älteres Kondom kann also undichte Stellen aufweisen, die fatale Folgen haben können. Nach dem Kauf ist auf die sichere Lagerung zu achten. Generell halten Kondome bei Raumtemperatur sehr gut. Hitze sollte man sie jedoch besser nicht aussetzen. Während man sich im Drogeriemarkt oder in der Apotheke selbst von der Haltbarkeit des Kondoms überzeugen kann, sieht man das aufgedruckte Datum beim Onlinekauf erst, wenn die bestellte Ware nach Hause geliefert ist.

Es lohnt sich in jedem Fall, die Kondome nach dem Eintreffen genau zu kontrollieren. Ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen, schickt man sie besser zurück. Ansonsten gibt es beim Onlinekauf viele Vorteile: Kaum anderswo ist die Auswahl an Farben, Formen und Geschmackrichtungen so groß wie bei Onlinehändlern. Doch beim Einkauf im Internet sollte man ebenso wie im Fachhandel besser einige Euro mehr in Qualitätsware investieren. Vermeintliche Schnäppchen erweisen sich im Nachhinein oft als unsicher oder unbequem.

      Kondom-Guru